Die Installation Paranoptique ist inspiriert vom Panoptikum von Jeremy Bentham und Foucault: ein kreisförmiges Gefängnis, in dem Gefangene von einem zentralen Wachturm aus beobachtet werden. Übertragen in die Gegenwart, das digitale Zeitalter, entsteht ein Spiel aus Beobachten und Beobachtetwerden.
Kunst und Reflexion
Betreten Sie einen visuell geschlossenen Raum: Die Installation besteht aus mit Kohle gezeichneten Silhouetten. Jeder Blick scheint Ihnen zu folgen. Das Kunstwerk veranschaulicht nicht nur eine Idee – es lässt sie körperlich erfahrbar werden.
Diese Kunstinstallation ist bis zum 8. März im Grand Foyer zu sehen.
Über die Künstlerin
Aymeraude du Couëdic wurde 1995 in Paris geboren. Sie wuchs in Marseille auf und studierte von 2013 bis 2015 an den Ateliers de Sèvres und der EPSAA in Paris. 2020 schloss sie ihren Master in Bildender Kunst (Zeichnung) an der ENSAV La Cambre in Brüssel ab. Seit 2025 lebt und arbeitet sie in Turin, Italien.
Sie erhielt mehrere Stipendien und Preise, darunter:
eine Residenz bei der Moonens Foundation
eine Residenz im Botanique Kulturzentrum
den Elisabeth-Burdot-Preis
Ihre Arbeiten wurden während der Brussels Drawing Week und in einer Ausstellung des Museum More (2024) gezeigt.